Als Freelancer im Marketing setze ich KI-Tools ein, um Websites schneller zu planen, Texte zielgerichteter zu formulieren und Entwicklungsaufwand zu reduzieren. In diesem ausführlichen Guide erkläre ich praxisnah, wie du KI Schritt für Schritt in deinem Website-Workflow integrierst, welche Tools und Methoden sich bewährt haben und welche Stolperfallen du vermeiden solltest.
Wie KI deine Website-Erstellung unterstützt
Viele schweizer KMU erleben gerade bei der Website‑Erstellung eine Vielzahl unterschiedlicher Herausforderungen: von leerem‑Seite‑Syndrom über unklare Navigation bis hin zu technischen Hürden in ihrem CMS. KI hilft, diese Hürden kontrolliert abzubauen. Besonders deutlich wird das auch in aktuellen Branchenanalysen, wie sie etwa von für‑gruender.de dargestellt werden, wo praxisnahe Beispiele zeigen, wie KI‑gestützte Website‑Prozesse KMU entlasten. Hier drei Möglichkeiten wie KI einen spürbaren Mehrwert liefern kann:
1. Texte schreiben und strukturieren
KI eignet sich hervorragend dafür, eine erste Textbasis zu schaffen, die strukturiert, klar und auf deine Zielgruppe ausgerichtet ist. Während du früher vielleicht lange nach dem passenden Einstieg gesucht hast, entwickelt KI in wenigen Sekunden einen ersten Entwurf, der nicht nur SEO‑relevante Elemente enthält, sondern auch thematische Strukturvorschläge macht. Dadurch entsteht ein Textgerüst, das du später verfeinerst – ohne dass du von einer leeren Seite aus starten musst.
2. Programmieren und Debugging
Viele Webseitenprojekte scheitern nicht an strategischen Überlegungen, sondern an kleinen technischen Details: Ein Button sitzt nicht dort, wo er soll, ein Grid bricht auf mobilen Geräten unsauber um oder eine CSS‑Klasse überschreibt das Layout. Genau hier reagiert KI präzise. Sie erklärt dir, was im Code passiert, schlägt alternative Lösungen vor und erstellt sogar ganze Komponenten, damit du schneller zum Ergebnis kommst. Statt lange Foren zu durchsuchen, erhältst du sofort verständliche Vorschläge.
3. Design & Prototyping
Auch im Designprozess ist KI zu einem zuverlässigen Partner geworden. Du kannst per Textbeschreibung festlegen, wie eine Landingpage aussehen soll, und die KI erstellt einen visuellen Vorschlag, der als Basis dient. Dieser Vorschlag ersetzt nicht die finale Gestaltung durch einen Designer, schafft aber Klarheit, vor allem dann, wenn noch nicht ganz klar ist, welche Struktur oder welche Wirkung eine Seite haben soll.
Kurz gesagt: KI ist vor allem ein Werkzeug, das Klarheit schafft und dir erlaubt, schneller ins Arbeiten zu kommen – ohne an Qualität einzubüssen.
KI für starke Webseiten-Texte nutzen
Eine Website steht und fällt mit ihren Inhalten. Texte transportieren Persönlichkeit, Kompetenz und Vertrauen. Für schweizer KMU ist das besonders wichtig, da die Website häufig der erste Berührungspunkt mit potenziellen Kunden ist. KI hilft dir, schneller zu klaren, relevanten und zielgerichteten Texten zu kommen.
1. Vom Thema zum ersten Entwurf
Viele Menschen starren zu Beginn auf ein leeres Dokument, als wäre es eine unüberwindbare Wand. KI löst dieses Problem, indem sie sofort Struktur vorschlägt. Du gibst Thema, Zielgruppe und gewünschte Tonalität an – die KI entwickelt daraus einen klaren Einstiegstext, der bereits Formulierungen enthält, an denen du dich orientieren kannst. Dadurch verlierst du keine Zeit mit dem Finden der ersten Sätze, sondern kannst direkt inhaltlich arbeiten.
2. Tonalität, die zur Marke passt
Eine der grössten Stärken von KI ist die Fähigkeit, unterschiedliche Tonalitäten zu simulieren. Dadurch kannst du testen, wie dein Text wirkt: sachlich, emotional, modern, seriös oder erzählerisch. Dieser Prozess ermöglicht es dir, herauszufiltern, welche Art von Sprache zu deiner Marke passt, und dadurch eine klare kommunikative Linie zu entwickeln. Eine Studien von ONE betonen zudem, dass personalisierte Inhalte – wie sie KI heute viel einfacher generieren kann – die Nutzererfahrung deutlich verbessern können, was insbesondere in der Customer Journey eine grosse Rolle spielt. KI fungiert dabei wie ein Sparring‑Partner, der dir mehrere Varianten liefert, aus denen du gezielt die passenden Elemente auswählst.

3. SEO-Optimierung ohne Fachjargon
SEO ist für viele KMU ein abstraktes Thema. KI bricht es auf das Wesentliche herunter. Sie integriert Keywords, ohne dass der Text künstlich wirkt, schlägt Meta‑Elemente vor und sorgt für eine intuitive Überschriftenstruktur. So schaffst du Inhalte, die sowohl für Leser als auch für Suchmaschinen verständlich sind, ohne dich tief in technische SEO‑Themen einarbeiten zu müssen. Weitere Informationen zum Thema SEO findest du in meinem aktuellen Blogartikel.
4. Varianten für A/B‑Tests
A/B‑Tests sind ein oft unterschätztes Element guter Webseiten. KI ermöglicht es, innerhalb von Sekunden verschiedene Varianten einer Headline oder eines CTA zu erstellen. Diese Varianten lassen sich später testen, um herauszufinden, welche Formulierungen bei echten Nutzerinnen und Nutzern besser funktionieren. Das spart Zeit und ermöglicht datenbasierte Entscheidungen.
5. Bestehende Texte gezielt überarbeiten
Wenn Inhalte bereits existieren, aber nicht optimal wirken, ist KI ein präzises Optimierungswerkzeug. Sie erkennt sprachliche Wiederholungen, schlägt knackigere Formulierungen vor oder passt den Stil an. Dabei verändert sie nicht die Aussage, sondern nur die Wirkung. Das Ergebnis ist ein konsistenter, klarer und moderner Textfluss über die gesamte Website hinweg.
KI zur Optimierung bestehender CMS‑Strukturen (realistisch mit ChatGPT)
Viele KMU arbeiten bereits mit einem CMS wie WordPress oder Webflow. Oft sind diese Systeme über Jahre gewachsen, wodurch Unübersichtlichkeit entsteht. ChatGPT hilft dabei, diese Strukturen zu analysieren und wieder in eine logische, verständliche Form zu bringen.
Navigations- und Inhaltsstruktur verbessern
Gerade bei älteren Websites kommt es vor, dass Menüs unlogisch gewachsen sind oder wichtige Seiten mehrfach existieren. Du kannst deine Sitemap oder deine komplette Seitenliste in ChatGPT einfügen – das Modell identifiziert sofort Unklarheiten, überflüssige Verzweigungen oder inhaltliche Lücken. Es schlägt dir strukturelle Optimierungen vor, die dir helfen, die Informationsarchitektur deiner Website wieder übersichtlich und benutzerfreundlich zu gestalten.
Technische Orientierung im CMS vereinfachen
Fehlende Übersicht im CMS führt dazu, dass einfache Aufgaben unnötig kompliziert wirken. Frage ChatGPT nach der Lösung für spezifische probleme. ChatGPT erklärt dir dann Schritt für Schritt, wo sich bestimmte Einstellungen befinden, warum ein Layout nicht wie erwartet reagiert oder welche Theme‑Elemente du anpassen musst. Dadurch verlierst du weniger Zeit in verschachtelten Menüstrukturen und gewinnst Sicherheit im Umgang mit deinem System.
CSS‑Anpassungen ohne Frust
Für kleine visuelle Optimierungen musst du nicht selbst CSS‑Experte sein. Mit einer klaren Beschreibung deiner Zielvorstellung erstellt ChatGPT eine Lösung, die du direkt in den Customizer oder Theme‑Editor einfügen kannst. Damit korrigierst du Abstände, Ausrichtungen oder responsive Verhalten ohne Trial‑and‑Error‑Prozesse.

Fazit: KI stärkt nicht nur deine redaktionelle Arbeit, sondern macht auch deine bestehende technische Infrastruktur zugänglicher und verständlicher.
KI‑Entwicklungsumgebungen wie Lovable & Replit – Stärken und Grenzen
Tools wie Lovable, Replit AI, Cursor oder GitHub Copilot verändern die Entwicklungsgeschwindigkeit spürbar. Gleichzeitig ist es wichtig zu verstehen, wofür sie geeignet sind – und wofür nicht.
Wie diese Tools funktionieren
Diese Plattformen kombinieren eine gewohnte Entwicklungsumgebung mit einem KI‑Modell, das den Code versteht und dir kontextbezogene Vorschläge macht. Beschreibst du eine Funktion oder ein Designziel, erzeugt die KI passenden Code oder passt vorhandene Dateien an. Lovable generiert sogar komplette Mini‑Projekte aus nur einer Textbeschreibung, während Replit stärker wie ein intelligenter Code‑Editor agiert, der deine Arbeit kontinuierlich ergänzt und korrigiert.
Worin diese Tools stark sind
Die grösste Stärke dieser Tools liegt in ihrer Geschwindigkeit. Ein Prototyp, der früher viele Stunden gebraucht hätte, entsteht nun in wenigen Minuten. Zudem eignen sich die Systeme hervorragend, um wiederkehrende Aufgaben wie Boilerplate‑Code, Layoutgerüste oder API‑Verbindungen effizient umzusetzen. Dadurch kannst du dich stärker auf konzeptionelle Aufgaben konzentrieren, statt Zeit in repetitiven Arbeiten zu verlieren.

Die realen Grenzen
Trotz ihrer Geschwindigkeit ersetzen diese Tools keine durchdachte Software‑Architektur. KI kann Code erzeugen, aber sie kann nicht zuverlässig beurteilen, ob eine Struktur langfristig wartbar oder skalierbar ist. Dadurch entstehen häufig Code‑Fragmente, die zwar funktionieren, aber nicht optimal organisiert sind. Besonders bei grösseren Projekten kann dies später zu technischen Schulden führen, die mühsam korrigiert werden müssen. Verschiedene Fachportale wie etwa Konex Marketing zeigen zudem, dass KI‑Webbuilder und Entwicklungs‑Tools zwar beeindruckende Ergebnisse liefern, aber immer noch klare technische Grenzen haben, die eine professionelle Nachbearbeitung notwendig machen.
Für wen diese Tools heute sinnvoll sind
Am effektivsten funktionieren KI-Entwicklungsumgebungen aktuell dann, wenn du:
- sehr schnell etwas Greifbares brauchst,
- ein Konzept visualisieren möchtest,
- lernen willst, wie bestimmte Code-Strukturen funktionieren,
- kleinere, klar umrissene Tools oder Mini-Apps bauen möchtest.
Für professionelle Produktentwicklung sind sie ein Turbo-Werkzeug – aber kein autonomer Entwickler.
Sie eignen sich hervorragend, um 60–80 % eines Projekts schnell vorzubereiten, aber die letzten 20 % – Qualitätssicherung, Architektur, Sicherheit, Performance – benötigen weiterhin menschliche Expertise.
Lass uns deine Website-Performance steigern
Als erfahrener Freelancer im Marketing unterstütze ich dich dabei, deine Website klarer zu strukturieren, Inhalte effizienter zu erstellen und KI sinnvoll in deinen Workflow zu integrieren. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass deine digitale Präsenz professioneller, wirkungsvoller und nachhaltiger performt.
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